Schweinefleisch süß-sauer
Hauptspeise,  China,  Asien

Schweinefleisch süß-sauer

Rezept für Schweinefleisch süß-sauer
Chinesische Rezepte
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Hauptspeise für 4 Personen
Zubereitungszeit: 45 Minuten + 2,5 Stunden Garzeit
Schweinefleisch süß-sauer: Klassiker der chinesischen Küche

Knackig, fruchtig, würzig und einfach unwiderstehlich – Schweinefleisch süß-sauer gehört zu den Gerichten, die sofort Lust auf mehr machen. Ob in traditionellen chinesischen Restaurants oder auf westlichen Take-away-Tellern: Die Kombination aus saftigem Schweinefleisch, frischem Gemüse, Ananas und einer aromatischen süß-sauren Sauce hat weltweit Fans gewonnen. Jede Gabel ist ein Zusammenspiel aus Textur und Geschmack, die Tradition und Genuss auf den Punkt bringt.

Ursprung und Geschichte

Schweinefleisch süß-sauer, im Chinesischen gūlūròu (咕嚕肉), stammt aus der kantonesischen Küche und tauchte erstmals im 18. Jahrhundert in der Region Guangdong auf.

Der Name ist ein echter Ohrwurm: „gūlū“ klingt wie das zufriedene Schmatzen beim Essen, „ròu“ bedeutet schlicht „Fleisch“ – ein Gericht, das einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Besonders interessant ist der internationale Weg des Gerichts. Mit der Auswanderung der Kantonesen in die USA im frühen 20. Jahrhundert erreichte die Rezeptur amerikanische Küchen. Hier wurde Schweinefleisch süß-sauer schnell zu einem Symbol chinesischer Anpassungsfähigkeit:

Es verbindet die kulinarischen Wurzeln der Einwanderer mit dem westlichen Geschmack, der Süße und leichten Säure liebt. Heute gehört es nicht nur in China, sondern auch in der ganzen Welt zu den bekanntesten chinesischen Klassikern.

Schweinefleisch süß-sauer
Foto: © Freepik.com
Wann wird Schweinefleisch süß-sauer gegessen?

Wer einmal probiert, weiß warum: Die Kombination aus süß und sauer macht Schweinefleisch süß-sauer zu einem Allrounder, ob beim festlichen Essen, als Teil eines Menüs oder einfach zum Mitnehmen. Besonders lecker dazu: gedämpfter Reis, der die Sauce perfekt aufnimmt.

Schweinefleisch süß-sauer
Foto: © Daisuke Fujita, Pexels.com
Die Hauptzutaten

Das Gericht lebt von der Kombination aus Fleisch, Gemüse und aromatischer Sauce. Typische Zutaten sind:

  • Fleisch: Schweinefilet, zart und saftig, oft in mundgerechte Stücke geschnitten
  • Panade: Maisstärke für eine knusprige Oberfläche beim Frittieren
  • Gemüse & Früchte: Rote Paprika, Tomaten, weißer Lauch, Ananas – für Farbe, Geschmack und Frische
  • Pilze & Kräuter: Getrocknete schwarze Pilze für Umami, frischer Koriander für Frische
  • Süß-sauer-Soße: Reisessig, brauner Zucker, Tomatenketchup, Sojasauce und Maisstärke – das Herzstück des Geschmacks
  • Gewürze: Salz und Pfeffer für die Basiswürze
Zubereitung und Varianten

Knusprig gebratene Schweinefleischstücke treffen auf aromatische Sauce – das ist die Grundidee. Klassisch wird das Fleisch zweimal frittiert, um außen knusprig und innen zart zu bleiben. Gemüse und Ananas werden meist kurz angebraten, um ihre Farbe und Knackigkeit zu bewahren. Die Sauce wird separat zubereitet und kurz vor dem Servieren mit dem Fleisch und Gemüse vermischt.

Varianten gibt es zahlreich:

  • In Japan als Subuta bekannt, meist mit Reisessig und Zucker.

  • Südkorea serviert Tangsuyuk, oft mit leicht fruchtiger Sauce.

  • Westliche Versionen betonen die Süße stärker, mit mehr Ketchup und oft extra Ananas.

  • Kreative Abwandlungen verwenden zusätzlich Lychee, Pfirsiche oder regionale Gewürze, um dem Gericht eine moderne Note zu verleihen.

Tipps für das perfekte Ergebnis
  • Fleisch vor dem Frittieren kurz marinieren, z. B. mit Sojasauce, für extra Geschmack.

  • Sauce erst zum Schluss hinzufügen, um die Knusprigkeit zu erhalten.

  • Frisches Gemüse sorgt für Farbe und Biss – zu lange kochen vermeiden.

  • Resteverwertung: Die Sauce passt auch zu gebratenem Tofu oder Hähnchen.

Schweinefleisch süß-sauer
Foto: © Vitaliy Haiduk, Pexels.com
Crunch trifft Frucht: Schweinefleisch süß-sauer deluxe

Schweinefleisch süß-sauer verbindet knuspriges Fleisch, fruchtige Süße und würzige Säure zu einem echten Geschmackserlebnis. Tradition trifft auf moderne Variationen, jede Zubereitung ist ein Statement kantonesischer Kochkunst. Ob zu Hause nachgekocht oder als Takeaway genossen – das Gericht bleibt ein Klassiker, der Appetit auf mehr macht.

Zutaten:
Schweinefleisch süß-sauer - Zutaten
Foto: © Foodnbass.com
Nährwerte & Allergene:
Zubereitung:

1. Das Schweinefleisch in mundgerechte Stücke schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend in Maisstärke wälzen, bis es vollständig bedeckt ist. Überschüssige Stärke leicht abschütteln und die Fleischstücke auf einem Teller bereitstellen. Das Öl in einer Pfanne oder einem Wok stark erhitzen und das Fleisch darin für etwa 3 Minuten frittieren, bis es goldbraun und knusprig ist. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

2. Die Ananas schälen und in Stücke schneiden. Den Lauch fein hacken, die Paprika und die Tomaten würfeln. Die schwarzen Pilze grob hacken und zuvor einige Minuten in heißem Wasser einweichen.

3. In einem kleinen Topf Reisessig, Zucker, Ketchup, Sojasauce, 50 ml Wasser und Maisstärke vermischen. Alles gut mit einem Schneebesen verrühren, erhitzen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Sobald die Sauce eindickt, vom Herd nehmen und beiseitestellen.

4. In einem Wok 5 Esslöffel Pflanzenöl erhitzen und den gehackten Lauch einige Minuten anbraten. Das vorbereitete Schweinefleisch hinzufügen und gut vermengen. Anschließend das restliche Gemüse sowie die eingeweichten Pilze dazugeben und alles für 2–3 Minuten mitbraten. Die süß-saure Sauce über das Fleisch und Gemüse gießen, gut verrühren und nochmals 2–3 Minuten köcheln lassen.

5. Das fertige Schweinefleisch süß-sauer auf einem Teller anrichten, mit frischem Koriander garnieren und heiß mit weißem Reis servieren.

Menüvorschlag:
Soundvorschlag:

Lang Lang ist ein international gefeierter chinesischer Pianist, der für seine technische Brillanz und emotionale Ausdruckskraft bekannt ist. Er kombiniert außergewöhnliche Spieltechnik mit einer dramatischen Bühnenpräsenz, die seine Konzerte zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Besonders hervorzuheben ist sein Talent, klassische Musik auf eine Weise zu interpretieren, die sowohl Traditionalisten als auch ein modernes Publikum anspricht. Lang Lang hat nicht nur als Solist auf den großen Bühnen der Welt gespielt, sondern auch mit führenden Orchestern und Dirigenten zusammengearbeitet, was seine Vielseitigkeit und seinen Rang in der Musikwelt unterstreicht.

Neben seiner beeindruckenden Karriere als Konzertpianist ist Lang Lang auch ein leidenschaftlicher Förderer der Musikbildung. Mit seiner Lang Lang International Music Foundation setzt er sich für die Unterstützung junger Talente ein und möchte die Liebe zur klassischen Musik weitertragen. Durch seine innovative Herangehensweise, klassische Stücke mit modernen Elementen zu verbinden, hat er eine Brücke zwischen Tradition und Innovation geschaffen und trägt so zur Weiterentwicklung der Klavierkunst bei.

5 Songs zum Kochen:
Die Food'n'Bass Playlist:

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