Marokkanischer Orangen-Zimt-Salat-Rezept
Dessert,  Marokko,  Afrika

Marokkanischer Orangen-Zimt-Salat

Rezept für marokkanischen Orangensalat
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Dessert für 4 Personen
Zubereitungszeit: 30 Minuten + Ruhezeit: 1 Stunde
Marokkanischer Orangen-Zimt-Salat: Ein Hauch von Orient auf dem Teller

Wer an die marokkanische Küche denkt, hat meist schwere Tajines, duftenden Couscous oder würzige Fleischgerichte im Kopf. Doch am Ende einer opulenten Mahlzeit wartet oft eine Überraschung, die einfacher kaum sein könnte: der Marokkanische Orangen-Zimt-Salat. Diese Nachspeise ist weit mehr als nur aufgeschnittenes Obst; sie ist ein echtes Aromen-Upgrade für deine Sinne.

Stell dir vor, die spritzige Säure sonnengereifter Orangen trifft auf die florale Eleganz von Orangenblütenwasser und die tiefe, fast schon erdige Wärme von Zimt. Während die Welt nach immer komplexeren Rezepten sucht, feiert dieser Salat die Kunst des Weglassens und beweist, dass ein Dessert gleichzeitig ultraleicht, gesund und verdammt sexy sein kann.

Ursprung und Geschichte

Die Geschichte dieses Salats ist eng mit der landwirtschaftlichen Identität Marokkos verknüpft. Wer durch die Gärten von Marrakesch oder die fruchtbaren Ebenen im Norden spaziert, weiß: Orangenbäume sind hier nicht nur Deko, sie sind das grüne Herz des Landes.

Während Zimt und Orangenblütenwasser früher kostbare Handelsgüter waren, die über die Karawanenwege ins Land gelangten, verschmolzen sie in den herrschaftlichen Küchen der Königsstädte zu dieser eleganten Nachspeise.

Man schmeckt hier förmlich die andalusisch-maurische Geschichte – ein kulinarisches Erbe, bei dem die Leichtigkeit des Mittelmeers auf die Gewürz-Expertise des Orients trifft.

Dieser Salat ist heute ein erfrischender Abschluss üppiger Mahlzeiten. Besonders nach reichhaltigen Tajines oder Couscous-Gerichten sorgte diese Kombination für Ausgleich und Leichtigkeit.

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Foto: © Foodnbass.com
Wann wird marokkanischer Orangen-Zimt-Salat gegessen?

In Marokko folgt der Orangen-Zimt-Salat meist als krönender Abschluss auf eine herzhafte Mahlzeit. Da die marokkanische Küche oft reichhaltig und würzig ist, dient die Säure der Orange als idealer „Gaumenputzer“. Er ist der Standard-Nachtisch nach einer schweren Lamm-Tajine oder einer knusprigen Pastilla. Doch auch jenseits des Abendessens macht er eine gute Figur:

  • Als leichtes Frühstück: Ein Energiebooster an heißen Tagen.

  • Zum Nachmittagstee: Eine erfrischende Begleitung zum süßen Minztee.

  • Im Sommer: Wenn die Hitze schwer auf den Straßen liegt, bietet dieser eiskalt servierte Salat die nötige Abkühlung.

Orangen
Foto: © Delphine Hourlay, Pexels.com
Die Hauptzutaten

Im Mittelpunkt stehen wenige, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten, deren Qualität entscheidend ist:

  • Unbehandelte Orangen – sonnengereift, saftig und aromatisch

  • Zucker – dezent eingesetzt, um die natürliche Süße zu unterstreichen

  • Orangenblütenwasser – typisch für die marokkanische Küche, floral und elegant

  • Zimtstange – sorgt für warme, leicht würzige Noten

  • Gemahlener Zimt – rundet das Aroma ab

  • Frische Minze – bringt Frische und Farbe auf den Teller

Gerade das Zusammenspiel von Zimt und Orangenblütenwasser verleiht dem Gericht seinen unverwechselbaren Charakter.

Zubereitung und Varianten

Zubereitet wird der Salat denkbar einfach: Orangen werden geschält, in Scheiben geschnitten und mit den Aromen kombiniert. Zucker, Zimt und Orangenblütenwasser verbinden sich zu einem leichten Sirup, der die Früchte umhüllt, ohne sie zu überdecken. Frische Minze sorgt zum Schluss für einen aromatischen Kontrast.

Je nach Region und persönlichem Geschmack existieren verschiedene Varianten. Manche Rezepte ergänzen den Salat mit einem Hauch Honig statt Zucker, andere setzen auf zusätzliche Gewürze wie Muskat oder einen Spritzer Zitronensaft. Auch geröstete Mandeln oder Sesamsamen werden gelegentlich darüber gestreut.

Tipps für das perfekte Ergebnis
  • Reife, unbehandelte Orangen sind entscheidend für Geschmack und Aroma

  • Orangenblütenwasser sparsam dosieren, da es sehr intensiv ist

  • Zimtstange rechtzeitig entfernen, um Bitterkeit zu vermeiden

  • Vor dem Servieren gut durchziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden

  • Gekühlt servieren, besonders an warmen Tagen

  • Geduld zahlt sich aus: Lasse den Salat mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen. Erst dann verbinden sich der Zucker, der austretende Orangensaft und das Blütenwasser zu dem charakteristischen Sirup.
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Foto: © Foodnbass.com
Soulfood in Orange

Der marokkanische Orangen-Zimt-Salat ist der Beweis dafür, dass gesundes Essen und purer Genuss keine Gegensätze sind. Er ist leicht, vegan, voller Vitamin C und transportiert dich mit nur einem Löffel direkt in die Gärten von Marrakesch. Ein moderner Klassiker, der in jede schnelle und bewusste Küche passt.

Zutaten:
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Foto: © Foodnbass.com
Nährwerte & Allergene:
Zubereitung:

1. Von einer Orange die Schale fein abreiben und zusammen mit dem Saft von dieser und zwei weiteren Orangen in einen kleinen Topf geben.

2. Zucker und Zimtstange dazugeben und die Mischung unter Rühren zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und 10–15 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen entfalten.

3. Die Enden der 4 restlichen Orangen abschneiden und die Schale mit einem scharfen Messer so entfernen, dass die Frucht „nackt“ ist.

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Foto: © Foodnbass.com

4. Orangen in dünne Scheiben schneiden und diese auf 4 Teller oder auf einer großen Servierplatte dekorativ in Rosetten anrichten.

5. Orangenblütenwasser zum abgekühlten Saft geben, gut verrühren und über die Orangenscheiben gießen. Abdecken und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

6. Kurz vor dem Servieren die Minze sehr fein schneiden, zusammen mit etwas gemahlenem Zimt über die Orangen streuen. Gleichmäßig auf den Tellern oder dem großen Servierteller verteilen und frisch servieren.

Menüvorschlag:
Soundvorschlag:

Vergiss alles, was du über klassischen Blues weißt. Génération Taragalte katapultieren den Sound der Sahara direkt ins 21. Jahrhundert. Die fünf Jungs aus M’hamid El Ghizlane – dem Tor zur marokkanischen Wüste – haben 2009 den Vibe von Tinariwen aufgesaugt und daraus ihr eigenes Ding gemacht: Ein hypnotischer Mix aus Electric Rock und rohem Desert Blues. In ihren Texten auf Hassanya und Tamasheq vibriert die nomadische Seele, während ihre Gitarren-Riffs klingen, als hätten sie die Hitze der Dünen gespeichert.

Mit einem Setup aus krassen Vocals, treibender Perkussion und dem erdigen Sound der Kalebasse kreieren sie einen Sound, der sich zwischen Tradition und Festival-Mainstage (von Atlas Electronic bis zum hauseigenen Taragalte Festival) bewegt. Es ist Musik, die nicht nur gehört, sondern gefühlt werden will – laut, ehrlich und mit einer Energie, die dich sofort aus dem Alltag beamt. Wer auf authentische Global-Beats mit ordentlich Edge steht, kommt an dieser Truppe nicht vorbei.

5 Songs zum Kochen:
Die Food'n'Bass Playlist:

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