Seinen musikalischen Werdegang begann Jako Maron in den frühen 2000er Jahren mit der Band Force Indigène, mit der er das Album „Z’amalgame“ (2004) veröffentlichte.
Die Gruppe kombinierte Einflüsse des Hip-Hop, Reggae und traditioneller kreolischer Musik und reflektierte damit den multikulturellen Hintergrund La Réunions.
Diese frühen Experimente mit der Fusion unterschiedlicher Genres legten den Grundstein für Marons spätere musikalische Identität.
Nach der Auflösung von Force Indigène begann Maron, sich verstärkt auf elektronische Musik zu konzentrieren. 2009 veröffentlichte er das Album „Saint Extension„, das bereits Ansätze seines charakteristischen Stils zeigte: die Verschmelzung von Maloya-Rhythmen mit synthetischen Sounds.
Doch es war erst mit seinen späteren Arbeiten, insbesondere den Alben „Les Expériences Electro Maloya de Jako Maron“ (2018) und „Kabar Jako“ (2022), dass seine einzigartige Musik international Anerkennung fand.