Rap/Hip-Hop
Rap/Hip-Hop ist eine Musikrichtung, die sich durch ihre Vielseitigkeit und Innovationskraft immer wieder neu erfindet.
Vom klassischen Boom-Bap der 90er Jahre, der mit seinen prägnanten Beats und lyrischen Fähigkeiten das Genre prägte, über die energetischen und oft politisch aufgeladenen Rhythmen des Conscious Rap bis hin zu den modernen, experimentellen Klängen des Trap – jeder Stil hat seine eigene Geschichte.
G-Funk bringt den westlichen Sound aus Kalifornien, während Grime die urbane Energie Londons aufgreift.
Alternative Rap kombiniert unkonventionelle Beats und Texte, während Latin Trap mit karibischen und lateinamerikanischen Rhythmen neue Akzente setzt.
Hier findest du Künstler, die all diese Facetten verkörpern und Rap/Hip-Hop immer wieder neu definieren. Entdecke die unterschiedlichen Strömungen und Styles, die diesen Genre so lebendig und vielfältig machen!
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Grödash
Grödash ist das lebende Bewusstsein zwischen zwei Welten. Er hat den Staub der kongolesischen Bürgerkriegsschauplätze gegen den harten Asphalt der Banlieues eingetauscht, nur um aus diesem Chaos eine völlig eigene ästhetische Ordnung zu schaffen. Sein Rap ist kein klassisches Storytelling, sondern eine chirurgische Seziershow der Realität. Wenn er heute als „Mann der Frauen“ im Kongo ökonomische Strukturen umkrempelt, ist das kein Widerspruch zu seinen rohen Texten – es ist die logische Konsequenz. Er liefert Musik für alle, die genug von hohlen Phrasen haben und einen Künstler brauchen, dessen Wort auf der Straße genauso viel wiegt wie in der Verfassungsurkunde.
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Rocé
Wenn Rocé ans Mikrofon tritt, trifft messerscharfe Soziologie auf den ungeschönten Vibe des Pariser Asphalts. Er ist der Typ, der im Centre Pompidou als kreativer Kopf Konzepte entwirft und abends im Studio die Wut einer ganzen Generation in lyrische Goldstücke verwandelt. Statt auf dicke Autos setzt er auf dicke Bücher und Free-Jazz-Samples, ohne dabei jemals den Kontakt zur Straße zu verlieren. Für Rocé ist Rap kein bloßes Entertainment, sondern ein „Sport de combat“ – ein intellektueller Nahkampf gegen die Ungerechtigkeit. Wer Musik sucht, die nicht nur den Bass im Magen, sondern auch die Zahnräder im Kopf bewegt, kommt an diesem algerisch-französischen Gesamtkunstwerk nicht vorbei.
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Broder John
Broder John liefert den Soundtrack für die schlaflosen Nächte und die hellen Morgenstunden. Sein Sound ist wie ein Roadtrip durch den schwedischen Norden: weit, ein bisschen rau und völlig unverfälscht. Er tauscht Autotune-Einheitsbrei gegen echte Instrumente und hohle Phrasen gegen ehrliche Selbstreflexion. Das ist kein Fast-Food-Hip-Hop für den Algorithmus, sondern Musik, die atmet, die Platz zum Denken lässt und genau deshalb so massiv unter die Haut geht.
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Max Herre
Max Herre ist der unangefochtene Mastermind, wenn es um Rap mit Gefühl und Verstand geht. Seine Musik fühlt sich an wie ein entspannter Abend mit Freunden: ehrlich, warm und verdammt echt. Während andere nur auf dicke Beats setzen, mischt Max smoothen Jazz und soulige Vibes mit Texten, die wirklich etwas zu sagen haben. Egal ob er über die große Liebe rappt oder die Welt kritisch hinterfragt – sein Flow bleibt immer lässig und absolut sicher. Wer Max Herre hört, bekommt keinen 08/15-Rap von der Stange, sondern handgemachte Musik, die im Kopf bleibt und im Herzen landet.
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Haviah Mighty
Wenn Haviah Mighty droppt, brennt die Playlist. Ihr Flow ist wie ein Adrenalinkick: schnell, unvorhersehbar und absolut präzise. Mit einer Mischung aus karibischen Wurzeln, R&B-Vibes und modernem Drill liefert sie den Soundtrack für alle, die keinen Standard-Rap mehr hören können. Wer Haviah nicht pumpt, verpasst den aktuell spannendsten Export aus Toronto.
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Chefket
Chefket ist ein Meister der leisen Töne, die laut im Herzen ankommen. Ein Rapper, der nicht nur Lines droppt, sondern Gefühle vertont – ehrlich, nahbar, reflektiert. Seine Songs klingen wie Gespräche mit einem guten Freund: mal tiefgründig, mal verspielt, mal voller Feuer. Zwischen souligen Hooks, warmen Beats und pointierten Texten erzählt er Geschichten aus dem echten Leben – authentisch, poetisch und trotzdem straight aus dem Hier und Jetzt.
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Denzel Himself
Jeder Song von Denzel Himself ist ein Trip zwischen Dunkelheit und Melodie. Rohe Rap-Passagen krachen auf zerbrechliche Harmonien, Beats scheinen die Luft zu zerreißen, während Jazz-Momente überraschend sanft durchschimmern. Wer seine Musik hört, taucht ein in ein Universum voller Intensität, Kreativität und unvorhersehbarer Momente.
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Father
Der Flow von Father ist rau, kompromisslos und gleichzeitig erstaunlich feinfühlig. Wenn er rappt, entsteht eine eigene Soundwelt, roh wie Beton und doch vibrierend vor Energie. Seine Musik ist kein bloßes Anhören – sie ist ein Eintauchen. Druckvolle Basslinien treffen auf markante Hooks, und plötzlich findet man sich mitten in einem filmreifen Moment in Atlanta wieder. Genau diese Mischung aus Härte, Atmosphäre und ehrlicher Authentizität macht seine Songs so unwiderstehlich.
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Dear Silas
Wenn Beats auf Trompete treffen und Hip-Hop auf Soul, entsteht der unverwechselbare Sound von Dear Silas. Seine Tracks sind voller Energie, Humor und Groove – mal chillig, mal euphorisch, immer ehrlich. Songs wie „I Ain’t Stressin’ Today“ verbreiten gute Laune und Motivation, während „Skrr Skrr“ direkt ins Ohr geht und den Vibe sofort transportiert. Mit „Cadillac Leather in July“ zeigt er, wie sich Southern Roots und moderne Sounds zu etwas ganz Eigenem verbinden. Wer einmal reinhört, will immer wieder zurück – Musik, die inspiriert, mitreißt und einfach Spaß macht.
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La Rumeur
La Rumeur ist keine Crew für schnelle Hits – sie sind die laute Stimme aus der Banlieue, die lieber unbequeme Wahrheiten rappt, als gefällige Hooks zu liefern. Ihre Musik klingt wie ein Manifest: roh, politisch und voller Geschichten, die Frankreichs Straßen, seine Geschichte und seine Spannungen in Beats gießen. Statt Radioplays oder Chart-Hypes setzen sie auf Haltung, Tiefgang und kompromisslose Authentizität. Wer La Rumeur hört, bekommt kein Easy-Listening, sondern Rap wie ein Schlag ins Gesicht – direkt, unbequem, aber genau deshalb so wichtig.















