Getreide- & Pseudogetreide-Lexikon

Getreide-Lexikon

Getreide und Pseudogetreide sind seit Jahrtausenden ein zentrales Element unserer Ernährung – vielseitig, nahrhaft und kulturell tief verwurzelt. Von klassischem Weizen und Gerste bis hin zu Buchweizen, Quinoa oder Amaranth prägen sie Küchen auf der ganzen Welt. Ihre Einsatzmöglichkeiten reichen von Brot und Pasta über Breie, Teige und Kuchen bis hin zu modernen, pflanzenbasierten Gerichten.

Jede Sorte bringt eigene Eigenschaften mit: Glutenhaltig oder glutenfrei, fein oder kräftig im Geschmack, locker, saftig oder kernig in der Textur. Die Wahl des richtigen Mehls oder Korns beeinflusst nicht nur das Backergebnis, sondern auch Nährwerte, Aroma und Bekömmlichkeit. Moderne Küche entdeckt traditionelle Sorten neu und kombiniert sie mit zeitgemäßen Rezepten und Techniken.

Ob Mahlen, Kochen, Fermentieren oder Backen – wer Getreide und Pseudogetreide versteht, erweitert sein kulinarisches Repertoire deutlich. Wissen über Herkunft, Verarbeitung und Verwendung eröffnet neue Wege für bewusste Ernährung, kreative Rezepte und abwechslungsreiche Alltagsküche.

  • Buchweizen
    Getreide- & Pseudogetreide-Lexikon

    Buchweizen – Glutenfrei, gesund und vielseitig verwendbar

    Klein, kraftvoll und völlig unterschätzt – Buchweizenmehl erlebt ein wohlverdientes Comeback in modernen Küchen weltweit. Ursprünglich aus Zentralasien stammend, zählt Buchweizen botanisch gesehen zwar nicht zu den Getreiden, doch seine nussige Note und die beeindruckenden Nährwerte machen ihn zu einer beliebten Alternative – besonders für Menschen mit Glutenunverträglichkeit. Ob in französischen Galettes, japanischen Soba-Nudeln oder als Basis für herzhafte Risottos und süße Backwaren: Buchweizenmehl begeistert durch Vielseitigkeit, gesunde Eigenschaften und seinen charakteristischen Geschmack. Kein Wunder, dass der „falsche Weizen“ in immer mehr Rezepten die Hauptrolle spielt.